Fotobildbände „Wurringer Pänz“

Neue Broschüre des Heimatarchivs Worringen

 

Wenn Besucher die wechselnden Ausstellungen im Heimatarchiv besuchen, richten sie ihr Interesse überwiegend auf die Fotografien. Dabei erkunden sie vorrangig, ob sie selbst oder ihnen bekannte Personen abgelichtet sind. 

Hiervon wurden Hans-Josef Heinz und Walter Bröder inspiriert, einen Teil der Fotosammlung – das Heimatarchiv verfügt über ca. 10.000 archivierte Aufnahmen – in zwei Fotobildbänden   unter dem Titel „Wurringer Pänz“ – Bilder erzählen Geschichte(n)“ zu veröffentlichen. 

Band A gibt Einblicke in die Themen „Em Veedel – Kommunion – Querbeet“, Band B sind   „Verwahrschull – Schulzick – NS Zeit – Fastelovend“ zugeordnet. Bei den 150 Fotos handelt es sich um ausdrucksvolle Erinnerungsstücke, die Einblicke in Ortsgeschichte und Zeiträume vermitteln.

Die Broschüren sind zum Preis von 5.00 Euro/Band zu erwerben: Heimatarchiv, Breiter Wall 4, Getränke Adam, St.-Tönnis-Str. 134, Hofladen Tappen, Schmaler Wall 31, Gardinen Wirtz, Hackenbroicher Str. 8, Gaststätte Schlösser, St.-Tönnis-Str. 101, Friseur Sabella, Hackenbroicher Str. 66

                                            Nur so lange der Vorrat reicht!

 

Foto: von links: Walter Bröder Hans-Josef Heinz

                                           

 

                                                   

Schwimmertreffen im Heimatarchiv
Hohe Beteiligung beim „Ehemaligen“-Treffen

 

Seit dem Jahre 2001, als das erste Schwimmertreffen der Ehemaligen, 25 Jahre nach der Auflösung der damaligen Sportmannschaft im Jahre 1976, in der Tennishalle durchgeführt wurde, treffen sich Aktive, Trainer und Betreuer aus dieser Zeit jährlich in Worringen zu einem gemütlichen Beisammensein.     

Vom aktuellen Abteilungsvorstand waren Abteilungsleiter Peter Barth und Vorstandsmitglied Norbert Reuter anwesend. Hier wird immer wieder über die „gute alte Zeit“ diskutiert und über das Vergangene sinniert und geschmunzelt, was die anwesenden aktuellen Sportler und Vorstandsmitglieder stets mit Interesse und manchmal mit Verwunderung verfolgen. Alleine die Tatsache wie in den 70er Jahren die Aktiven zum Wettkampf gekarrt wurden, wenn die normalen Sitzplätze nicht ausreichten, treibt selbst den -heute gereiften- damaligen Fahrern den Schweiß auf die Stirn. Es ging halt seinerzeit nicht anders, auch wenn nicht alles gesetzeskonform war. Neun Aktive im PKW und 20 im 9-Sitzer-Bus, plus Gepäck; heute undenkbar.
Bevor über all' diese Dinge diskutiert wurde, hatte in diesem Jahr das Heimatarchiv zu einer kleinen Ausstellung, ganz speziell für die Schwimmer eingeladen. Jupp Heinz und Jürgen Lange hatten sich hier viel Mühe gemacht und neben den üblichen und beliebten „Verzällchen“ von „Jupp“ (nicht nur über's Schwimmen) mit einer PowerPoint-Präsentation Fotos aus der Historie des Schwimmvereins und auch von späteren Wettkämpfen der Anwesenden vorgeführt. Hier erkannte sich so mancher wieder und alle hätten noch länger ausharren und zuhören können, aber der Tisch für die 30 Teilnehmer im Lokal war bereits bestellt. Wie in den Jahren zuvor wurde hier bei einem Glas Bier und einem gemeinsamen Essen lange in den Erinnerungen geschwelgt. Dass die Hälfte der Mannschaft erst zu später Stunde etwas zu essen bekam, war der Tatsache geschuldet, dass die Ordnungsbehörden der Stadt Köln, zum Leidwesen von Wirt und Gästen, ausgerechnet an diesem Abend glaubten, mit zehn Ordnungshütern das Lokal kontrollieren und blockieren zu müssen.

                                                                                
Da es keinerlei Beanstandungen gab, war der Spuk dann nach einer Stunde vorbei und auch die zweite Hälfte der Mannschaft wurde noch satt. Dass sich nach so vielen Jahren immer noch 30 Schwimmer anmelden, ist erfreulich; obwohl es noch mehr sein könnten, denn in den 70er Jahren hatte der Schwimmverein fast 800 Mitglieder. Und die öffentliche Einladung gilt stets für alle „Ehemaligen“. So endete ein erneut schönes Schwimmertreffen mit dem Dank an alle Anwesenden und besonders an Jupp Heinz und Jürgen Lange für die interessanten und kurzweiligen Informationen im Heimatarchiv.
Und für den, der in diesem Jahr nicht dabei war: Das nächste Schwimmertreffen kommt bestimmt.

                                                                                                                                            

 

Bericht: Jakob Mildenberg
Fotos: Heimatarchiv/Jakob Mildenberg

Geburtstagsgeschenk für Dr.Theodor Annas

 

Eine große Überraschung erwartete Dr. Theodor Annas, vielen Worringern als Orthopäde bekannt, zu seinem 80. Geburtstag. Freunde aus Worringen, Georg und Maria Wirtz, überreichten ihm einen ausgedruckten Stammbaum seiner Familie.

Ein tolles und auch sehr persönliches Geburtstagsgeschenk, denn schon mit drei Jahren spielten die Nachbarskinder Georg und Theo miteinander, und die Freundschaft hat bis heute gehalten.

Der Stammbaum, zusammengestellt von Georg Decker aus dem Heimatarchiv und dem Ahnenforschungsteam in Worringen, zeigt auf 3 x 1 m nicht nur Theos Spitzenahn Christian Annas, geboren um 1700 in Worringen, sondern auch den Spitzenahn seiner Mutter Franziska, Heinrich Ruckes, der um 1635 in Steinbach im Westerwald geboren wurde. Insgesamt sind im Stammbaum an die 250 Personen enthalten.

Sicher wird Theo Annas mit seiner Frau Stephanie und seinen Kindern noch so manchen Verwandten aus Worringen und aus dem Westerwald entdecken, von dem er bisher nicht ahnte, dass er zu seiner Familie gehörte.

Theo Annas und seine Frau studieren den Stammbaum

(Bildnachweis: Privat)

Bericht: Georg Decker

Heimatarchiv Worringen e.V. 2017

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