Im Wandel der Zeit - ein Blick in die Vergangenheit

Fotografie der Worringer Familien Lukas und Röllgen

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In den Sammelbeständen des Heimatarchivs befinden sich ca. 10.000 Fotografien aus dem Spektrum der Worringer Ortsgeschichte. Vereinzelt werden Fotos in den Bestand aufgenommen und veröffentlicht, obwohl ihre Aussagefähigkeit und historische Authentizität nicht expliziert zu erkunden sind. Dennoch geben sie spannende und faszinierende Einblicke.

Zu dieser Kategorie gehört auch diese Aufnahme, die Jakob Röllgen dem Heimatarchiv mit einem Konvolut von Fotografien aus seinem Familienbesitz überlassen hat. Ob es sich bei den abgelichteten Personen um Familienangehörige handelt, ist nicht zu recherchieren.

Die Großeltern von Jakob Röllgen, Christian (1876-1936) und Christine Lukas (1890-1972) lebten in der Mühlenbergstraße 5. Dort führten Christine und ihre Tochter Barbara „Betti“ bis in die 1960er Jahre einen „Tante-Emma-Laden“ mit Süßigkeiten aller Art. Beiden „Pänz“ war das in Gläsern abgefüllte Sortiment an „Kamelle“, die für Pfennigbeträge erhältlich waren, eine Begehrlichkeit. Dies war Anlass, die schmale historische Straße - auch noch heute - als „Lukasejäßje“ zu benennen.

                             

Diese Fotografie zeigt die Ansicht einer Stadtrundfahrt mit einer Pferdedroschke des Besitzers Friedrich Höchstenbach um 1920 vor dem Portal des Kölner Doms. Im Jahre 1919 gründete Friedrich Höchstenbach im Kölner Gereonswall 97 ein Fahrgeschäft. In den Anfängen führte er mit Kutschen, später mit Omnibussen Stadtrundfahrten durch.

Heute bieten diverse Anbieter Stadtrundfahrten mit einem Doppeldeckerbus und einer „Bimmelbahn“ an. Eine Rückkehr zu Pferdedroschken wäre sowohl für die Umwelt, als auch in der Verkehrsdichte sicherlich empfehlenswert, und zudem „romantischer“!

Am Sonntag, den 26. Mai 2019 - ab 10 Uhr - lädt das Worringer Heimatarchiv zu einer erneuten Ortsführung ein. Die zweistündige Führung von Hans-Josef Heinz und Paul Junker umfasst den Bereich von St.-Pankratius, durch die „Hött“ bis zum Fronhof. Teilnehmerkarten sind zum Preis von 5.00 Euro bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

Heimatarchiv Breiter Wall 4, Getränke Adam, St.-Tönnis-Str. 134, Raumausstattung Wirtz, Hackenbroicher Str. 8, Friseurteam Sabella, Hackenbroicher Str. 66.

Bericht und Foto: Heimatarchiv Worringen e.V.

Neue Broschüre des Heimatarchivs

Das Heimatarchiv Köln-Worringen präsentiert in Kürze eine neue Broschüre mit dem Titel „Miljöh-Veedel-Lievergesberg“ diese beinhaltet auf 56 Seiten zahlreiche Fotos und Geschichten, sowie Informationen aus dem alten Worringen und seinen Veedeln. Interessante Beiträge z.B. zu den Themen Historie, Spitz- und Beinamen, Handel-Gewerbe-Handwerk, Wirtshäuser, Landwirtschaft, Kirmes und Karneval bieten eine Vielfalt von lesenswerten Beiträgen aus dem Leben der Worringer.  

Die Broschüre ist zum Preis von 5,- € ab dem 10.05.2019 in den folgenden Verkaufsstellen zu erwerben:

Heimatarchiv, Breiter Wall zu den Öffnungszeiten, Getränke Adam, St.-Tönnis-Str. 134, Raumausstattung Wirtz, Hackenbroicher Str. 8, Friseurteam Angelo Sabella, Hackenbroicher Str. 66,

Hofladen Tappen, Schmaler Wall 31

 Jakob Mildenberg

 

Das Worringer Heimatarchiv sucht Personen, die in Sütterlinschrift verfasste Dokumente in die derzeitige Schreibweise umsetzen. Kontakt: H.-J. Heinz 0221-785678

Besuchen Sie das Heimatarchiv und gehen Sie auf Entdeckungsreise.

Im Wandel der Zeit - ein Blick in die Vergangenheit

Ansichtskarte aus dem Jahre 1912

Fotos zum Vergrößern!

Auf der Suche nach historischen Fotografien aus der Worringer Ortsgeschichte hat das Heimatarchiv ein weiteres Unikat erworben.

Bei dieser Ansichtskarte handelt es sich um ein Wohnhaus auf der St.-Tönnis-Straße 167 aus dem Jahre 1912. Zu dieser Zeit befand sich das Haus im Besitz von Wilhelm und Gertrud Langjahr. Nach der Ehe ihrer Tochter Katharina mit Johann Fischer (1901-1973) ging dieses Haus in deren Besitz über.

Postalisch ging diese Bildkarte am 27.02.1914 von Wilhelm Langjahr an Heinrich Langjahr nach Kirchheim am Neckar.

Die folgenden Bilder zeigen die Ansicht in den Jahren 1912, 1996, 2019.

                                                                                       

Im Volksmund war die Familie Fischer unter dem Beinamen “Posteling“ bekannt. Dieser Name stammt aus der Zeit um 1920, als die Familie mit Porzellanartikeln „Posteling“ wie Tellern, Schüsseln, Tassen und Figuren handelte. Dabei fuhr man wöchentlich mit einem Pferdegespann durch den Ort, um diese Ware zum Verkauf anzubieten.

Bericht: Heimatarchiv Worringen e.V.

Fotos:     Heimatarchiv, Stadtkonservator

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